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Geschrieben von: Tom Happel
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Liebe Geschwister!Das vorliegende Jahresprogramm 2010 der Allianzarbeit und des Forum ‚endlich leben‘ in Linz und Umgebung möchte euch eine Hilfe sein, den ganzen Leib Jesu in unserer Region im Auge zu behalten. Aber noch mehr soll es euch Erinnerung sein, füreinander zu beten. Die Jahreslosung 2010 ist uns eine große Ermutigung und Motivation, gemeinsam für unsere Stadt und unsere Gemeinden im Gebet und in der Tat einzutreten:
„Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Johannes 14, 1
Der vergangene Gemeindetag mit Prof. Reimer hat uns als Gemeinden an unseren Auftrag in der Gesellschaft erinnert und ermutigt im Glauben voran zu gehen. Evangelisation bedeutet, den Menschen unserer Region glaubhaft vorzuleben, dass das Evangelium wirklich ein Segen für sie ist und man Jesus erleben kann. Wir wollen mit vereinten Kräften den Menschen Gutes tun und ihnen auf diese Weise ganz persönlich Gottes Liebe nahe bringen. Jesus ermutigt uns, als Arbeiter in die Ernte zu gehen und für Mitarbeiter zu beten. Die Ernte ist nach Matthäus 9,36 da, wo Menschen Sorgen haben und keinen Hirten haben, der sich um sie kümmert. Jesus fordert uns in der Jahreslosung auf, nicht im Herzen erschrocken vor der Not dieser Welt zu kapitulieren, sondern an Gott und an ihn zu glauben. Unser Handeln wird also zeigen, wie viel wir Gott vertrauen und zutrauen. Glauben wir an einen großen Gott, an einen Herrn, der den Tod besiegt hat und ewiges Leben geben will? Ist unser Glaube wie ein Sieg, der diese gefallene und zerbrochene Welt schon überwunden hat? Oder ist unser Glaube nur im religiösen Sinne wahr und ohne Auswirkungen auf unser praktisches Leben und die Probleme der Menschen um uns herum, wie viele unsere Zeitgenossen behaupten? Wir wollen jetzt aber nicht in einen Aktionismus verfallen, sondern erst einmal genau hinhören, wo uns unser Herr haben will. Denn er ist der Herr der Ernte.
Das kommende Jahr 2010 ist in der deutschsprachigen ev. Allianz als Jahr der Stille ausgerufen. Jesus handelte, als er auf Erden war, aus der Stille heraus. Seine Autorität lag darin, dass er die Werke tat, die Gott vorbereitet hatte. Darum lasst uns gemeinsam beten und dann auch das umsetzen, was der Herr zeigt. Als evangelistisch, seelsorgerliche Möglichkeit bietet sich das „Zelt der Stille“ an, in welchem man z.B. in Einkaufszentren oder auf öffentlichen Plätzen zur Ruhe kommen kann, Gebetsanliegen aufschreiben und neue Kraft schöpfen kann.
Als gesellschaftsprägende Arbeit wollen wir uns ganz praktisch mit dem Thema Integration beschäftigen und unseren ausländischen Mitbürgern mit Liebe und Freundlichkeit begegnen. Betet bitte für die Aktion Migration und Interkultur (AMIN). Betet bitte auch für unser Miteinander als Gemeinden, dass die Auswirkungen der gemeinsamen Charta ein klares Bekenntnis zu Jesus Christus ist. Denn an der Liebe der Christen, werden die Menschen die Liebe Christi erkennen. In diesem Sinne wünsche ich uns und unseren Gemeinden ein Segen erfülltes, Glaubens volles Jahr 2010.
Tom Happel
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