Raus aus der Schuldenfalle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Tom Happel   
Dienstag, den 09. März 2010 um 16:06 Uhr
Selten war die Osterbotschaft so gesellschaftsrelevant wie dieses Jahr. Das Kreuz und die Auferstehung geben Antwort auf die Fragen und Nöte unserer Zeit. Nie waren uns unsere Schulden näher als heute. Gier und Egoismus und der Niedergang von moralischen und Ethischen Standards haben den Niedergang des finanziellen und wirtschaftlichen Standard verursacht. Der geistliche und ethische Werteverfall führte zum Verfall der materiellen Werte. Viele Betriebe werden in Folge aufgelöst, Insolvenz, Konkurs, Bankrott. Der Betrieb wird zerschlagen und verkauft vom Masseverwalter, der selbst so viel für sich herausholt, wie er kann. Menschen werden Arbeitslos, können ihre Rechnungen und Kredite nicht mehr zahlen und verlieren auch noch das Wenige was sie haben. Schlimme Zeiten kündigen sich an. Überall in der Welt schon spürbarer als bei uns in Österreich. Die Finanzkrise war für viele wie das Erdbeben in Haiti und Chile. Sie verloren über Nacht alles, was sie hatten.

Was macht die Osterbotschaft in Zeiten wie diesen so aktuell?
Die Kreuze auf den Kirchen, auf den Gipfeln, an den Wegkreuzungen und in den Klassenzimmern erinnern an das Kreuz Jesu, an dem er für unser Versagen, für unsere Schuld bezahlt hat. Dieses Kreuz weist uns darauf hin, dass Gott in unserer Lebenskrise gehandelt hat. Er kam nicht wie ein Insolvenzberater, um unser abgewirtschaftetes Leben zu zerschlagen, sondern er kam als Investor, um unser marodes Leben zu sanieren. Er ließ sich zerschlagen um uns zu sanieren. Er zahlte unsere Schulden, aus seinem Privatvermögen, um uns einen neuen Anfang zu geben. Ostern ist der Beginn eines neuen Lebens. Aber nur dann, wenn du erkennst, dass du vor Gott bankrott bist, dass du aus der Sicht der Ewigkeit deine Schuldscheine nie bezahlen kannst. Wir alle sind in der Schuldenfalle und können unsere Schuld nicht mehr allein begleichen. Wir sind schuldig geworden an anderen Menschen, an uns selbst, an der Umwelt, an Gott. Wir lügen, betrügen, streiten, führen unsere kleinen und großen Kriege, um das zu kriegen, was wir gierig wollen. Wir manipulieren, gehen über Leichen, um Machtpositionen zu erreichen.

Wir reden schlecht über einander. Wir enttäuschen und verletzen uns.
Wir sind Besitz besessen und vergessen mit denen zu teilen, die in Not sind. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Wir Menschen leben nicht so wie es Gott von uns gewollt hat.
Rö. 3,23 Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit verloren, die ihnen Gott zugedacht hatte.
Rö. 6,23 Der Lohn der Sünde ist der Tod.
Natürlich sind wir nicht nur schlecht, aber wir müssen es einsehen, dass wir es nicht alleine schaffen können.

Wir brauchen einen Investor, der unsere Schulden übernimmt, der ein Kreuz unter unseren Schuldschein setzt.

Genau dieses Wunder ist am Karfreitag geschehen. Jesus setzt ein Kreuz unter die Sünden der Menschen, die in der Schuldenfalle setzen. Er macht uns das Angebot, sich in unser Leben mit seinem Leben zu investieren, damit wir raus aus der Schuldenfalle, befreit leben können.
 
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